Gedankenkarussell im Februar

„Die ersten Schneeglöckchen blühen, Vögel zwitschern und die Sonnenstrahlen fallen in mein Gesicht. Ich kann es kaum erwarten, bis es wirklich soweit ist und wir dem Frühling ‚Hallo‘ sagen.“

„Mein Herz pocht und in meinem ganzen Körper kribbelt es. Ich bin total aufgeregt, gespannt was mich erwarten wird, was sich hinter dieser Tür abspielt und verbirgt.“

„Ich liebe es zu verreisen, die Welt zu entdecken! Zu erkunden, zu sehen, was dort auf mich wartet. – Heute geht es auf nach Berlin. Eine Stadt, die so vieles vereint.“

„Liebe ist so etwas wundervolles. Sie erfüllt mich, umschließt mich und das Tag für Tag.“

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Gedankenkarussell im Januar

Heute möchte ich euch mitnehmen und ein Paar meiner Gedanken des letzten Monats mit euch teilen. Der Januar war ein anstregender und zugleich aufregender Monat, doch ich hoffe, dass der jetzige positiv und ein wenig entspannter wird. Dennoch gibt es viel neues von dem ich euch in den kommenden Tagen berichten werde, also seid gespannt!

„Geschafft! Ich bin so glücklich! Die erste Hürde ist geschafft, ich bin einfach  glücklich!“

„Alleinsein ist ein wirklich schreckliches Gefühl. Niemand sollte sich allein  fühlen. Doch es passiert manchmal, egal wo man sich gerade befindet – aber  es gibt immer Menschen, egal wie nah oder fern, die einen auffangen.“

„Ich fühle mit dir. Meine Gedanken umschlingen dich. Sind bei dir. Du bist  nicht allein.“

„Motivation! Motivation!“

„Manchmal vermisse ich die alten Zeiten. Die Zeiten, in denen wir Abend um  Abend einfach rum fuhren, etwas essen waren, Sterne ansahen und einfach  schwerelos waren.“

„Es ist vorbei. Ich bin frei, einfach frei wie ein Vogel und kann fliegen. Viel  steht nun an, ich freue mich auf diese Zeit.“

„Mache Momente zeigen mir wieder, wie ernst das Leben ist. Ich bin lange kein Kind mehr. Ich bin nun erwachsen und stehe auf eigenen Beinen.

Es fühlt sich an wie ein Traum, ein Traum, den ich jeden Tag durchleben darf.“

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Herzklopfen.

Langeweile. Die Gedanken ganz wo anders. Ihre Worte prallen an mir ab. Wofür brauche ich das denn nun alles? Schwirrt es mir durch den Kopf. Mir kommen gerade viele andere Dinge in den Sinn. Dinge, die für mich, zu dieser Zeit, viel wichtiger erscheinen. Eineinhalb Stunden, neunzig Minuten, klingt eigentlich nicht viel. Meine Gedanken schweifen trotzdem ab. Ich habe keine Konzentration. Nein! Ich muss aufpassen, lernen, meine Motivation halten und steigern.
Gedanken über die Dinge, die noch bevor stehen. Sie schießen mir durch den Kopf, in meiner Jacke summt es leise. Mein Handy. Überall im Raum Unterhaltungen. Jemand der Sudoku spielt, eine andere die bereit seit Beginn nur in einem Modemagazin blättert. Alle Gedanken schweifen.

Mein Name. Er ertönt in meinen Ohren. Ein Ruf, der mich herauszieht.
Ich bemerke, wie mir das Blut in den Kopf steigt. Alle Augen sind auf mich gerichtet. Das einzige Geräusch, mein pochendes Herz. Ich habe nicht gehört, meine Gedanken waren doch ganz wo anders. Warum ich denn nun?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht wo wir sind. Ein leises Flüstern, eine leises Wispern, welches mir helfen will. Ich höre es. Verstehe jedoch nicht. Kein einziges Wort.
In meinem Kopf sammeln sich Ausreden. Doch nichts erscheint mir passend genug, um dieser Situation geschickt aus dem Weg zu gehen, zu entfliehen. In meinem Kopf rattert es. Was soll ich machen. Mein Herz rast. Eine Stimme erhebt sich. Reißt mich aus dieser Flut von Ausreden. Eine verständnisvolle und zugleich provozierende Stimme. Sie wiederholte kühl den Sachverhalt. Langsam wird das Gewirr aus Stimmen zu einer. Keine Ausreden. Ich faste mich.

Komm schon, du weißt das. In meinem Kopf rattert es immer noch. Die Lösung kommt aus einer ganz weit, hinter Hunderten von Gedanken, versteckten Ecke. Konzentration. Ein kurzes beruhigendes Ritual. Kopf hoch, ruhig atmen, gerader Rücken, die Augen nach vorne gerichtet. Die anderen ausblenden, du schaffst das! 

Mit noch leicht zittriger Stimme, purzelten die Worte heraus. Satz für Satz. Ich bemerke diese Automatik, ich muss nicht nachdenken. Es passiert ganz automatisch. Wie von selbst und das aus meinem Mund.  Ein kleines Lächeln macht sich vorne auf dem molligen Gesicht breit. Meine Antwort ist scheinbar nicht an der Lösung vorbei, sie scheint richtig zu sein. Sie scheint zu sein, was erwartet wurde. Ich fühle mich immer selbstsicherer. Weitere Sätze fluten aus meinem Mund. Ich habe keine Angst, mein Herz klopft dennoch laut in meiner Brust. Zum einen peinlich berührt davon, ertappt worden zu sein, wie meine Gedanken abschweiften, zum anderen aber sehr froh darüber Mut gefasst zu haben und nun ein kleines Erfolgserlebnis verspüren zu können.
Ewigkeiten vergehen. Ich habe geredet. Viele Sätze und unendlich viele Wörter, doch es war richtig. Ich fühle mich gut.

Kopf hoch